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AusstellungZeitRaum 5 Kaiser & VaterlandThemenwand Infrastruktur Stromzähler

Stromzähler

Holz, Glas, Metalle | um 1900
Leihgabe der Technischen Werke Osning

Seit 111 Jahren steht Halle unter Strom. Gemessen wurde der Stromverbrauch anfangs mit Zählern wie diesem aus dem Jahr 1889. Als erste öffentliche Stromversorgung wurde die „Städtische Centrale“ im Jahr 1898 in der Lindenstadt gegründet. Damals gab es nur wenige Fabriken, die den Strom aus der Dampfmaschine der „Städtischen Centrale“ erhielten.

Für die Haller Bevölkerung war Strom erst um 1918 ein Thema. Sollte man sich einen Anschluss legen lassen? Für mehr als Licht war der schließlich nicht zu gebrauchen – alle Küchenmaschinen wurden noch von kräftigen Frauenarmen angekurbelt…

 

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Details und Hintergründe

In einem eiligen Feldpostbrief vom 12. Oktober 1918 schreibt der junge Soldat Willi Bolte an seine Mutter in Halle: „Ich glaube, das es jetzt bald Frieden gibt, ich glaube das wir in 14 Tagen in Deutschland sind. […] Habt Ihr denn schon was gemacht wegen dem elektrischen Licht? Seht mal zu, wann Ihr es kriegen könnt, dann laßt es nur machen und wenn Ihr kein Geld habt, dann schreibt mir, dann schicke ich welches.“

Heute werden mehr als 12.000 Anschlüsse über ein engmaschiges Netz mit 565 Kilometern Kabellänge rund um die Uhr mit den Strom der Technischen Werke Osning GmbH (TWO) beliefert.

Den hier gezeigten Stromzähler entwickelte die Firma J. Einstein & Co, München. Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Museums München.