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AusstellungZeitRaum 5 Kaiser & VaterlandThemenwand Kreisstadt im Kaiserreich Synagoge

Synagoge

Foto | um 1955
Leihgabe des Stadtarchivs Halle (Westf.)

Bis 1903 war das religiöse Leben in Halle ein wenig reicher. Die jüdische Gemeinde Halle-Brockhagen war 1880 mit etwa 60 „Seelen“ relativ groß. Schon 1859 hatte sie als Synagoge ein Haus mit großem Saal gepachtet, Halle Nr. 24. Doch für einen Rabbi und eigene Schule hatte die Gemeinde kein Geld. Die jüdischen Kinder besuchten wie alle kleinen Haller die Volksschule.

Um 1900 zogen einige der Familien nach Bielefeld. Das Synagogengebäude in der Viehstraße (4. Haus rechts) wurde darum 1903 aufgegeben.

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