Hauptmenü öffnen
AusstellungThemenwand Krieg! Haller Kreisblatt – 9. November 1918

Haller Kreisblatt – 9. November 1918

Papier bedruckt | 9. November 1918
Haller Kreisblatt Archiv

„Gewaltige Umwälzungen im Reiche! Der Kaiser hat abgedankt!“, titelte das Haller Kreisblatt am 9. November 1918. In Wolffs Telegraphischem Bureau in Berlin liefen die Drähte heiß; das ganze Deutsche Reich wartete angespannt auf die neuesten Nachrichten. Blitzschnell erreichten die Meldungen die Redaktion des Haller Kreisblatts. Dessen Extra-Ausgaben flatterten auf den Schreibtisch von Christian Frederking, der seit dem Beginn des Ersten Weltkrieges alle Ereignisse in seinem Tagebuch notierte…

Aus seinen Aufzeichnungen und den Zeitungsberichten erfahren wir, was in den Tagen des Kriegsendes in Halle ablief – von Maschinengewehren am Haller Bahnhof bis zum Einrücken der geschlagenen Helden…

… alle Details und Hintergründe

Die Exponat-Seite – das Herzstück des Museums!

Jedes Exponat hat eine eigene Seite.
Kehren Sie zurück zu
, und finden Sie weitere interessante Ausstellungsstücke.

Die Ausstellung wächst ständig.

Stöbern Sie mit Hilfe des Zeitstrahls weiter durch die Sammlung oder entdecken Sie weiter unten Informationen, die einen Bezug zum gewählten Exponat haben.

Zeitstrahl

Öffnen

Details und Hintergründe

,

Exponat: Haller Kreisblatt – 9. November 1918

„Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit.“

Ende des Ersten Weltkrieges — Anfang der Demokratie: der 9. November 1918 in Halle/Westfalen

„Es ist ¾ 4 Uhr am Sonnabend, den 9. November 1918, als mir das Extrablatt auf dem Tisch liegt: Abdankung des Kaisers, Thronverzicht des Kronprinzen, Ebert Reichskanzler!“ Erschüttert schrieb Christian Frederking diese Zeilen in sein Tagebuch — und weiter: „Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit. Das Unglaubliche, es ward Ereignis. Mein Kaiser, mein Kaiser gefangen!“[1].

Der 58jährige Frederking, Rektor der Höheren Privatschule für Knaben und Mädchen in Halle, war nur ein Jahr jünger als der Kaiser und ihm treu ergeben. In einer als Tagebuch angelegten umfangreichen Chronik hielt er alle Kriegsereignisse und ihre Auswirkungen auf den Raum Bielefeld-Halle fest.

Halle war damals eine sogenannte Garnisonsstadt, in der Soldaten auf ihren Fronteinsatz warteten. Uniformen prägten das Stadtbild, aber die Lage war ruhig. Den Ersten Weltkrieg erlebte man hier aus sicherer Entfernung.

Halle als Garnisonsstadt. Soldaten bei einer Übung an der Herz-Jesu-Kirche um 1916. Postkarte: Leihgabe von Martin Wiegand.

Beim gemütlichen „Abendschoppen“ der Haller Honoratioren im Gasthaus Brune trat Christian Frederking immer für die Monarchie ein – stramm rechts. Er war überzeugt von der Notwendigkeit dieses Krieges und glaubte fest an den Sieg der deutschen Truppen — auch noch, als mehrere seiner ehemaligen Schüler an der Front lagen oder bereits den „Heldentod“ gestorben waren.

Doch nun war ein Ende des Krieges abzusehen und mit ihm der Sturz des Kaiserreiches.

Seitenweise hatte Frederking schon über die revolutionäre Entwicklung im Vaterlande Protokoll geführt, und wochenlang stand er unter der Spannung, wie sie im ganzen Reiche herrschte. Die Nachrichten überschlugen sich in diesen Tagen!

Sonderausstellung Haller Persönlichkeiten, Christian Frederking

Schulrektor Christian Frederking verfasste eine Tagebuch ähnliche Kriegschronik. Foto: Stadtarchiv Halle (Westf.).

In Kiel und Wilhelmshaven hatten Matrosen am 3. November den Befehl verweigert — für eine weitere „Todesfahrt“ gegen einen überlegenen Feind wollten sie nicht ihr Leben opfern — und ihre Rebellion setzte sich auf dem Festland fort. Es bildeten sich in immer mehr Städten revolutionäre Arbeiter- und Soldatenräte. Das geschundene Volk wollte ein Ende des Krieges.

Der Kaiser „wird abgedankt“

Die Siegermächte Frankreich, England und die USA hatten ihre Bedingungen für einen Waffenstillstand genannt. Um den Weg zur Annahme der Bedingungen frei zu machen und das Blutvergießen zu beenden, forderten die revolutionären Parteien in Deutschland den Rücktritt Kaiser Wilhelms II. Dieser residierte in jenen Tagen im belgischen Spa.

In Abwesenheit des Kaisers erklärte der Reichskanzler Max von Baden am 9. November 1918 eigenmächtig den Thronverzicht des Kaisers und des Kronprinzen. Der Kaiser dankte nicht ab, er wurde abgedankt…

Damit leitete Max von Baden den Wandel des Deutschen Reichs von einer Monarchie zu einer Republik ein. In Berlin nutzte der SPD-Politiker Philipp Scheidemann die Gunst der Stunde und rief noch am gleichen Tag in Berlin die Republik aus.

Hoffen auf ein Ende des Krieges. Wilhelm Ellerbrake (mit Schnauzbart), der spätere Bürgermeister von Eggeberg, mit Kameraden vor einem Erdbunker an der Westfront. Foto: Leihgabe von Stefan Ellerbrake.

Eine Welt bricht zusammen

Schon einen Tag später, am 10. November, verabschiedete sich Wilhelm II. ins holländische Exil. Gefangen genommen — so wie Frederking annahm — wurde er also nicht. Für die Anhänger der Monarchie, zu denen sich auch Christian Frederking ohne Wenn und Aber bekannte, brach eine Welt zusammen!

Er selbst war infolge der politischen Entwicklung zuletzt auch schon weniger „stramm rechts“ aufgetreten, als man es von ihm kannte. Ob er zu den extrem rechten „Alldeutschen“ tendierte, wie manche vermuteten, sei dahingestellt. Während des gewohnten „Abendschoppens“ hatten Frederkings Ansichten nicht mehr immer nur Zustimmung gefunden.

Unter den Eindruck des Matrosenaufstandes hielt er die Stimmung in Halle fest: „Diese Nachricht wurde am 6. Nov. im Lande mit ihren Einzelheiten bekannt und rief ein ungeheures Aufsehen und zugleich einen furchtbaren Schrecken hervor. ‚Das nun gerade beim Beginn unserer Verhandlungen mit unseren erbitterten Feinden!‘ –  ‚Also auch unser Heer nicht mehr fest, was soll dann aus uns werden?‘“ Dann berichtet er weiter: „Der Ernst der Lage auch für unsere Garnison wurde uns am Donnerstagmorgen klar. In der Nacht hatte der Major Saatweber hier vom Bataillon den Amtmann herausgekloppt und ihm mitgeteilt, dass Matrosen nach Halle unterwegs wären. Was soll das werden, fragte man sich.“[2]

Kaiser Wilhelm II. nach einem Gemälde von Robert Hahn (gemeinfrei)

Kaiser Wilhelm II. ging ins holländische Exil. Gemälde: Künstler Robert Hahn (gemeinfrei).

Am Haller Bahnhof waren Maschinengewehre aufgestellt worden, um den Matrosen und ihrer demokratischen Revolution einen heißen Empfang zu bereiten. Zum Einsatz kamen sie jedoch nicht.

Soldaten machen Demokratie

In immer mehr Städten traten nun revolutionär-demokratische Soldatenräte zusammen, um nach dem Sturz der alten Ordnung die öffentliche Sicherheit aufrecht zu erhalten und die Lebensmittelversorgung zu organisieren.

Mit erstaunlicher Geschwindigkeit passierte genau dies auch in Halle. Frederking schildert die Ereignisse: „Und als die Haller am Freitag Morgen 8. Nov. erwachten und sich den Schlaf aus den Augen rieben, erfuhren sie, daß in der Haller Garnison der Soldatenrat gebildet sei. […] Schon ziemlich vorher versammelten sich die Soldaten auf unserem Schulplatze mit lachenden Mienen u. Pfeifen u. Zigarren im Munde, ohne Waffen, dann erschienen auch die Offiziere, und nun wurde hier in aller Ruhe ein Soldatenrat gewählt…“[3] Dem gehörten drei Offiziere an, einschließlich Major Saatweber (ihn mochte der Rektor deshalb nicht leiden), drei Unteroffiziere und von jeder der drei Kompanien drei Mann.

Dem kaisertreuen Christian Frederking reichte es dann wohl, man liest: „Es widerstrebte mir, über Soldatenräte weiter zu schreiben und diesen Bericht zu Ende zu führen.“[4]

Garnison Halle Westfalen im Ersten Weltkrieg, Bahnhofswache. Leihgabe von Familie Reich.

Garnisonssoldaten halten Wache am alten Haller Bahnhof. Postkarte: Leihgabe aus Privatbesitz.

Was sollen wir tun?

Was hatte man von den revolutionären Soldatenräten zu erwarten? Was würde als Nächstes passieren? Wie sollte man sich verhalten?

„Man muss sich jetzt möglichst klein machen, hatte schon eine Dame zu meiner Frau vor einer Woche gesagt.“[5] Hermine und Christian Frederking waren verunsichert, so wie die meisten Haller. Die Eheleute verfolgten das Geschehen erschüttert, bedrückt, voller Abscheu gegenüber den demokratischen Bestrebungen. Freude oder zumindest Erleichterung über das Ende des Krieges und des Blutvergießens kam im Haushalt des Schulrektors nicht an. Im Vordergrund stand sein eigenes Leid, Enttäuschung und Zukunftssorgen, die er sich von der Seele schreibt:

„Nicht nur auf den Geist, sondern auch auf den Körper äußerte sich das dumpfe Gefühl der Niedergeschlagenheit, und die Menschen, die einem begegneten, sahen krank und elend aus. […] Zweimal bin ich trotz meines sonst so gesunden Schlafes in jenen auf den 10. Nov folgenden Nächten aufgewacht. Andere erzählten mir, sie würden alle Augenblicke wach und lägen dann wach im Bette und müßten immer an den Krieg und sein trauriges Ende denken. ‚Wenn es im Lande nur ruhig bleibt‘, so endete jedesmal das Gespräch, ‚dann wollen wir gern zufrieden sein.‘ Und jeden Abend, wenn wir uns schlafen legten, sagte meine Frau: ‚Heute abend können wir uns noch mal in Frieden hinlegen, Gott sei Dank!‘“[6]

Diese Stimmung nahm das Haller Kreisblatt auf und bemühte sich, Hoffnung zu verbreiten: „In diesen ernsten Stunden, da mancher ratlos den sich überstürzenden Ereignissen gegenübersteht, hört man häufig die bange Frage: Was sollen wir tun! Ja, was sollen wir tun, da durch die Lande eine Bewegung zieht, deren Geist vielen von uns wesensfremd und deren Entwicklung und Ausgang nicht abzusehen ist. […] Da hilft es nichts, dass wir aufbegehren oder uns der Entwicklung entgegenwerfen wollen – die Geschichte vollendet nach unerforschlichen Gesetzen ihren Lauf. […] Das Gebot der Stunde heißt: nicht verzagen sondern arbeiten, damit aus den grauen Novembertagen leuchtend die helle Zukunft des Reiches aufsteige, in dem unsere Kinder frei und glücklich leben.“[7]

Ob die Ermunterung zu einem neuen Aufbruch ankam? Zunächst musste man in Halle die jüngste Vergangenheit bewältigen, denn zeitgleich mit den politischen Umstürzen war die Demobilisierung der deutschen Truppen in vollem Gange…

Hermine Frederking. Foto: Leihgabe aus Privatbesitz.

Geschlagene Helden

Millionen Soldaten mussten bei Kriegsende ins zivile Leben zurückgeführt und wieder eingegliedert werden. Die Gesellschaft stand vor einer enormen, vor allem sozialen Herausforderung. Ab Ende November 1918 erwartete man in Halle die ersten Frontkämpfer. Die Zeitung bereitete die Bevölkerung ebenso einfühlsam wie mahnend auf die Wiederbegegnung vor:

„Unsere Krieger kehren heim. Die Stunde rückt näher, die wir seit Jahren erwartet haben. Dem Volksleben fällt eine ungeheure Aufgabe zu. Jahrelang haben jene Männer draußen ein wechselreiches Leben geführt. Ihr Leben bekam dort einen anderen Wert, anderen Inhalt. Bald werden sie nun wieder in den Betrieben, den Büros, den Werkstätten tätig sein. Nicht jedem wird die Arbeit leicht von der Hand gehen, […]. Blutige Arbeit mußte die Hand tun; die friedliche wurde ihr fremder und fremder. […] Die Heimat steckt unendlich tief in der Schuld jener, die sie schützten! Darum Helft den Braven, wenn sie zurückkehren, gebt ihnen von Euren Vorräten, wenn es nötig ist, helft ihnen damit ihre Lage verbessern und tragt damit in etwa den Dank ab, den Ihr ihnen schuldet!“[8]

Im gleichen Zuge rief Landrat Roehrig dazu auf, Kleidung für die Kriegsteilnehmer zu spenden.[9]

Begleitet von Musik und Blumen waren die Soldaten 1914 in den Krieg gezogen. Ihre Heimkehr glich dem in keiner Weise: Um das Schmücken und Beflaggen der Häuser musste die Bevölkerung ausdrücklich gebeten werden.

Am 26. November hingen dann aber doch als „Willkommensgruß“[10] Girlanden in Straßen. Alles war für den Durchzug und die Einquartierung der Truppen vorbereitet, wie Rektor Frederking beschreibt: „Die Volksschule wurde ausgeräumt u. mit Stroh belegt, die Kinder erhielten Ferien. Auch unserer Schule wurden 120 Mann zugeteilt, doch haben wir weiter unterrichtet, bis sie kämen. Aber keine Einquartierung erschien…“[11]

Hier rückten die Heimkehrer ein. Die Lange Straße in Halle/Westfalen geschmückt mit den schwarz-weiß-roten Fahnen des Kaiserreichs, um 1910. Foto: Stadtarchiv Halle (Westf.)

Erst am 9. Dezember war es so weit; im Laufe des Tages sollten 50 Offiziere, 1200 Mann und 600 Pferde des Infanterie Regiments Nr. 77 in Halle eintreffen. Neugierig machte sich Christian Frederking auf den Weg an die Lange Straße: „Ich stand nach der Schule bei Schmedtmann und sah dem Einzuge dieser 77er in unsere Stadt zu. Wie ganz anders hatte man sich einstmals den Einzug unserer Truppen gedacht. Der ganze Aufzug der 77er hatte etwas Zigeunerhaftes. […] Die Mannschaften schauten ernst, zum Teil mißmutig drein. Man hätte weinen mögen bei diesem Anblick! Was war aus unserm stolzen Heere geworden! Wofür hatte es 4 ½ Jahre gekämpft, gelitten u. geduldet! […] Ja, das war das Deutschland, in das die Frontkämpfer zurückkehrten, das neue, revolutionierte Deutschland. Man kann sich die Gefühle der Soldaten und Offiziere vorstellen!“[12]

Es war vorgesehen, einen Teil der Soldaten auf ihrem Rückmarsch auch privat unterzubringen. Doch manche nahmen die einstigen Helden nicht gern bei sich auf — sie waren ausgezehrt, sicher oft ungewaschen und krank: Die Soldaten brachten nicht nur die Spanische Grippe mit, sondern auch Läuse, die als Überträger des tödlichen Flecktyphus gefürchtet waren. [13] Die Läusegefahr war Stadtgespräch in Halle. Christian Frederking, der selbst zwei Heimkehrern Quartier gegeben hatte notierte: „Den folgenden Tag hörten wir, daß sich in der II. Pfarre nach dem Abzuge Läuse in den Betten gezeigt hätten. Die Apotheke [des Dr. Scholten] hatte 3 Offiziere im Quartier gehabt, und auch hier hatten sich, wie mir Frau Dr. Scholten erzählte, in dem Bette des einen Offiziers Läuse gefunden. Wir haben weder in dem Bett des Burschen noch des Offiziers etwas Verdächtiges entdeckt.“[14]

Ein weiteres Problem, das sich nicht mehr verschweigen ließ, war das Einschleppen von Geschlechtskrankheiten durch die Soldaten, trotz aller Bemühungen der Militärbehörden gegen eine Weiterverbreitung. Es stand „die Gefahr einer enormen Zunahme dieser Erkrankungen in der Zivilbevölkerung unmittelbar vor der Tür.“ Die Zeitung drängte Betroffene, sich bei den ärztlichen Beratungsstellen zu melden und im Übrigen „außereheliche Enthaltsamkeit“ zu üben.[15]

Aufruf des Haller Kreisblatts. "Soldaten laßt Euch entlausen!" vom 1. Dezember 1918. Zeitungsartikel: Haller Kreisblatt-Archiv.

„Das katastrophale Ende unserer Macht und Herrlichkeit“

Noch einmal begleiten wir Rektor Frederking zum Abendschoppen bei Brune. Es ist der 20. November, Buß- und Bettag. Mittlerweile hatten sich verschiedene politische Parteien formiert und warben um Teilnahme an ihren Versammlungen in Halle. Die Herrenrunde bei Brune besprach wie gewohnt die politische Lage:

„Da kam Herr V. von der Redaktion herein und rief: Tirpitz [Großadmiral A. v. Tirpitz] soll gefangen genommen werden. Das ist auch recht so. Ich erwiderte: und diesen Mann hat man vor zwei Jahren noch gefeiert. Herr V. rief erregt aus: die Alldeutschen sind an allem Schuld. Sie sind auch so einer von dieser Sorte, Herr Rektor“[16] notierte dieser anschließend, offensichtlich tief getroffen.

Er und Frau Hermine mochten an diesem Abend nicht zu Bett gehen. Der befreundete Leutnant Rennings kam spät noch und nach einer Stunde stimmten alle darin überein, dass „der Zusammenbruch Deutschlands und das katastrophale Ende unserer Macht und Herrlichkeit“ bevorstehe und hatten schlimmste Befürchtungen.

Ein Demokrat ist Christian Frederking wohl nie geworden, wie so viele, die in den kommenden Jahren die Geschicke der hoffnungsvollen jungen deutschen Republik bestimmen sollten. So steuerte die Weimarer Republik als „Demokratie ohne Demokraten“ auf einen weiten schicksalhaften 9. November zu, dem Tag, als 1923 ein Mann namens Hitler versuchte, durch einen Putsch die Republik zu stürzen. Aber das ist ein anderes Thema…

 

Wolfgang Kosubek und Katja Kosubek

mit Dank an Martin Wiegand für die Recherche im Haller Kreisblatt-Archiv.

Abendschoppen bei Brune - Die Bahnhofstraße mit Blick auf das Gasthaus Brune (Mitte) um 1910. Foto: Stadtarchiv Halle (Westf.)

[1] Diese und alle folgenden Zitate von Christian Frederking sind nachzulesen im einem von ihm als Kriegschronik handschriftlich verfassten Tagebuch. Dieses Manuskript umfasst auf 560 Seiten die Ereignisse der Jahre 1914-1923. Es wird derzeit transkribiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

[2] Frederking Tagebuch (Manuskript).

[3] Frederking Tagebuch (Manuskript).

[4] Frederking Tagebuch (Manuskript).

[5] Frederking Tagebuch (Manuskript).

[6] Frederking Tagebuch (Manuskript).

[7] Haller Kreisblatt, 12. November 1918.

[8] Haller Kreisblatt vom 15. November 1918.

[9] Haller Kreisblatt vom 11. November 1918.

[10] Haller Kreisblatt vom 26. November 1918.

[11] Frederking Tagebuch (Manuskript).

[12] Frederking Tagebuch (Manuskript).

[13] Appell „Soldaten laßt Euch entlausen!“ Haller Kreisblatt vom 1. Dezember 1918.

[14] Frederking Tagebuch (Manuskript).

[15] Haller Kreisblatt vom 4. Dezember 1918.

[16] Frederking Tagebuch (Manuskript).