Scharpie zupfen
Foto | September 1914
Leihgabe von Ameli Nichelmann
Vom ersten Mobilmachungstage an gehörte die weibliche Bevölkerung von Halle zur „Heimatfront“: Auf dem Kirchplatz saßen diese Mädchen im September 1914 und zerfaserten Leinen- und Baumwollstoffe zu saugfähigem Verbandmull für verwundete Soldaten. Das weichgezupfte Material wurde Scharpie genannt (französisch Charpie) .
So war auch die Arbeit der kleinen Hanna, die den Betrachter ansieht, „Pflichterfüllung fürs Vaterland“. Kinder beteiligten sich auch an den zahllosen Rohstoffsammlungen, am Verschicken von Liebesgaben für die Front und an der Nagelung eines Kriegswahrzeichens zugunsten von Kriegsinvaliden…
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