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ZeitRaum 7 Aufklärung & RomantikThemenwand Aufklärung Karte von Halle – 1824

Karte von Halle – 1824

Papier, Tusche, Buntstift | 1824
Stadtarchiv Halle (Westf.)

Wem gehört was? Wie ein buntes Mosaik präsentiert sich Halle im Jahr 1824. Die Besitzstandskarte zeigt verstreute Stücke von Acker- und Weideland in der ehemaligen Haller Feldmark. Das Wohnhaus der Eigentümer lag meist im Herzen der Stadt. Im Jahre 1824 wurde das Haller Urkataster aufgestellt, also die erste Vermessung und Auflistung des Grundbesitzes. Sie sollte der gerechteren Steuererhebung dienen. Richard Schluckebier erstellte 1947 nach diesem Urkataster die Haller Besitzstandskarte von 1824 (PDF, 30 MB).

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Exponat: Karte von Halle – 1824

Im Jahre 1947 beauftragte der Haller Stadtrat den Architekten Richard Schluckebier (1885-1962), eine Besitzstandskarte der Stadt auf der Grundlage der Urkarte anzufertigen. Die Urkarten waren 1824/26 entstanden. Es waren die ersten Katasterkarten, welche gefertigt wurden, um die Steuern gerecht zu verteilen. Die sogenannte „Schluckebierkarte“ ist farbig angelegt (für jeden Eigentümer eine eigene Farbe/Signatur). Halle war nicht der einzige Auftraggeber: in den 1940er Jahren hat der Architekt aus Löhne-Gohfeld einige solcher Karten erstellt. Im Stadtarchiv Halle (Westf.) können sich Interessierte diese Karte im Original ansehen, sowie weitere „Schluckebierkarten“, unter anderem von Gartnisch und Hesseln.

Der Massstab ist 1 : 5000.

Martin Wiegand 2019